Epilog – Installation im öffentlichen Raum
Juni 10, 2021
Eine partizipative Performance im Pizzakarton wurde als systemrelevante Kunst in Innsbruck in 2020 (in Zeiten von Covid) von Peter Lorenz verliefert und sammelte dabei fantasievolle Stadtbilder durch Beschreibung, Klänge und Formen.
Als Epilog des Projekts werden all diese gesammelten Stadtbilder nun gemeinsam in Form einer mobilen Installation im öffentlichen Raum in der Reichenau, dem Olympischen Dorf, Wilten, Stadtzentrum und Hötting West ausgestellt. Als Teil der Magic Carpets EU Projektes, soll die mobile Installation dazu beitragen, die Wahrnehmung Innsbrucks durch kreative Aktivitäten außerhalb des Stadtkerns zu dezentralisieren, und gleichzeitig auf die Vielfalt der Stadtbilder von UNSICHTBARE STÄDTE INNSBRUCK hinweisen.
Ein pop-up Stadtmodell aus Pizzakartons beherbergt die Vielzahl an fantasievollen Stadtbildern, die zu kurzen Videos von Künstlerinn Eleni Palles verarbeitet wurden. Diese kreativen Versionen von Innsbruck werden dabei räumlich miteinander in einem Dialog gegenübergestellt, um die Identität von Innsbruck diskursiv zu begreifen und gemeinsam zu verhandeln.
Hinweis: da diese Installation wegen epidemiologischer Maßnahmen nicht die Möglichkeit hatte, der Öffentlichkeit präsentiert zu werden im 2020, haben wir sie in das EU Projekt Magic Carpets Jahr 4, namens „Da!zwischen“, mitgenommen!
ZEITPLAN:
Dienstag 15.6.
12:00 – 15:00 Olympisches Dorf: DDr. Karl Lugger Platz
16:00 – 19:00 Wilten: Wiltener Platzl
Mittwoch 16.6.
12:00 – 15:00 Hötting West: Parkplatz vor Kolpinghaus
16:00 – 19:00 Vorplatz Sillpark
Donnerstag 17.6.
12:00 – 15:00 Reichenau: Vorplatz Pauluskirche
16:00 – 19:00 Marktplaz
Auch wenn diese Epilog Veranstaltung einen Abschluss des Projektes,  nahelegt, wird das Projekt ein internationales Nachleben haben. Im Herbst wird das Projekt als Teil der Ausstellung MAGIC CARPETS LANDED in Litauen als Auftakt von Kaunas europäischer Kulturhauptstadt 2022 zu sehen sein. Zudem werden die beiden Tiroler Künstler Peter Lorenz und Johannes Payr von September bis Januar den Prototypen der interaktiven Performance-Maschine im Rahmen eines Fellowships an der Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund zu einem open-source Toolkit für Theaterlieferungen weiterentwickeln, damit weitereTheatergruppen und Kulturinstitutionen diese Technologie für interaktive Performance in Zeiten der Pandemie benutzen können.
Unsichtbare Städte (Prolog, Kapiteln und Epilog) sind: Peter Lorenz mit ludwig technique, Stefan Rasberger, Eleni Palles, Philipp Schwaderer, Jan Contala / Nicola Di Croce mit Beiträgen von: Milena Meller, Lucas Norer, Andreas Zissler, Lukas Moritz Wegscheider, Anna Lerchbaumer
Vielen Dank an alle Einwohner unserer Stadt, die an dieser partizipativen performance teilgenommen und zur Verwirklichung des Epiog beigetragen haben!