{"id":1276,"date":"2020-07-28T09:37:39","date_gmt":"2020-07-28T09:37:39","guid":{"rendered":"https:\/\/magiccarpets.at\/?p=1276"},"modified":"2020-09-22T09:42:51","modified_gmt":"2020-09-22T09:42:51","slug":"invisible-cities","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/magiccarpets.at\/de\/projekte\/invisible-cities","title":{"rendered":"Invisible Cities"},"content":{"rendered":"<p class=\"p4\">Wir alle leben unsere eigenen Realit\u00e4ten von Innsbruck. Das prozessorientierte Performance Projekt UNSICHTBARE ST\u00c4DTE INNSBRUCK erforscht, dokumentiert und diskutiert eine Vielzahl an gelebten Perspektiven und unsichtbaren Stadtversionen.<\/p>\n<p class=\"p4\">Alles begann mit der Neuinterpretation des Romans \u201eUnsichtbare St\u00e4dte\u201c von Italo Calvino und endete mit der Untersuchung der M\u00f6glichkeit, in einer Zeit von sozialer Distanzierung, neue Wege zu finden, um gemeinsam Kunst zu machen.<\/p>\n<p class=\"p4\">Im dritten Jahr des Magic Carpets-Projekts konzentrierten wir uns auf partizipative Kunst und prozessorientierten Methoden, welche die internationale Zusammenarbeit von K\u00fcnstler*innen, Kurator*innen und Produzent*innen erm\u00f6glichen, aber auch dem Publikum bietet ein pandemiegrechtes Kulturprogramm zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"p4\">Der f\u00fcr die Residency eingeladene internationale K\u00fcnstler Nicola Di Croce aus Italien (nominiert von Partnerorganisation Latitudo Art Projects aus Rom) und\u00a0der\u00a0lokaler K\u00fcnstler und Produzent Peter Lorenz (lebt und arbeitet zwischen Innsbruck und Berlin) werden gemeinsam mit einer Vielzahl an lokalen K\u00fcnstler*innen Prozesse entwickeln und\u00a0Werke im Spannungsfeld von Performance, Gesellschaft, Systemrelevante Kunst, Klang und Technologie erschaffen, die dann w\u00e4hrend des Heart of Noise Festival (Anfang Oktober) und anschlie\u00dfend\u00a0bei den\u00a0Premierentagen (im November) pr\u00e4sentiert werden.<\/p>\n<p class=\"p4\">Die Pr\u00e4sentation der Werke wird durch eine Reihe von verschiedensten partizipativen Workshops im Vorfeld und mit einer\u00a0Serie\u00a0von\u00a0Veranstaltungen im Rahmenprogramm erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p class=\"p4\">Nicola Di Croce entwickelt eine Partitur (score) zur Erkundung der st\u00e4dtischen Atmosph\u00e4re und der klanglichen Umgebung, deren Resultate in einer Mehrkanal-Soundperformance als &#8222;Prolog&#8220; in Zusammenarbeit mit der Grassmayr Glockengiesserei und dem Heart of Noise Festival pr\u00e4sentiert werden.<\/p>\n<p class=\"p4\">Zudem wird ein partizipativer Workshop in einem Pizzakarton als systemrelevante Kunst zugestellt. Er f\u00fchrt in die Welt der unsichtbaren St\u00e4dte Innsbrucks ein und er\u00f6ffnet die Fantasie zur kreativen Transformation deiner Stadt \u00fcber Beschreibung, Kl\u00e4nge und Formen.<\/p>\n<p class=\"p4\">Alle Kapitel werden auf unserer Website dokumentiert und als Epilog in Form einer mobilen Installation im \u00f6ffentlichen Raum als Teil der Premierentage Innsbruck gezeigt.<\/p>\n<p class=\"p4\">Gemeinsam mit: Peter Lorenz, Nicola di Croce, Philipp Schwaderer, Jan Contala, Stefan Rasberger, Eleni Palles, ludwig technique<br \/>\nMit Beitr\u00e4gen von: Millena Meller, Lucas Norer, Andreas Ziessler, Lucaks Moritz Wegscheider u.a<\/p>\n<p class=\"p4\">Realisiert von: The Doing Group, openspace.innsbruck, Magic Carpets und stadt_potenziale Innsbruck<\/p>\n<p class=\"p4\">Teil von: Heart of Noise Festival und Premierentage Innsbruck<br \/>\n<span class=\"s1\"><br \/>\n<\/span>Das Projekt Magic Carpets wird von der EU im Rahmen des Programms \u201cKreatives Europa\u201d gef\u00f6rdert und von Stadt Innsbruck, Land Tirol, Bundesministerium f\u00fcr Kunst, Kultur, \u00f6ffentlichen Dienst unterst\u00fctzt.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3 class=\"p2\">Allgemein:<\/h3>\n<p class=\"p2\">Jede*r Bewohner*in von Innsbruck (er)lebt ihre\/seine eigene Realit\u00e4t der Stadt. Lokale und internationale K\u00fcnstler*innen erarbeiten ein prozessorientiertes Performance Projekt unter dem Titel UNSICHTBARE ST\u00c4DTE f\u00fcr die Stadt Innsbruck. Eine Vielzahl an gelebten Perspektiven und unsichtbaren Versionen der Stadt werden dabei kreativ erforscht, dokumentiert und diskutiert. Wenn wir uns die Stadt als ein Buch vorstellen, repr\u00e4sentiert die Realit\u00e4t jeder*s B\u00fcrger*in ein unabh\u00e4ngiges Kapitel. Das Sammeln dieser pers\u00f6nlichen Stadtbilder fordert das homogenisierte Narrativ Innsbrucks als sterile Altstadt f\u00fcr Touristen heraus und betont die Vielfalt, die in der Stadt steckt.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3 class=\"p2\"><span class=\"s2\">Covid:<\/span><\/h3>\n<p class=\"p2\">Das urspr\u00fcngliche Format mit mehreren Workshops, fantasievollen Interventionen und partizipativen Performances sollte im April und Mai an verschiedenen Orten im \u00f6ffentlichen Raum Innsbrucks stattfinden. Das Projekt zielte darauf ab, sich mit unterschiedlichen Perspektiven von\/auf Innsbruck auseinanderzusetzen, indem mit verschiedenen Gemeinschaften in ma\u00dfgeschneiderten Formaten gearbeitet wurde. Als Antwort auf die globale Pandemie haben wir uns gefragt, wie wir in Zeiten der sozialen Distanzierung und der allgegenw\u00e4rtigen M\u00f6glichkeit einer erneuten Abriegelung weiterhin partizipative Kunst auf sozial engagierte Weise machen k\u00f6nnen. Mit Hilfe von lokalen Partner-organisationen wollen wir weiterhin ein integratives und zug\u00e4ngliches Format f\u00fcr die Mitglieder der Gemeinschaften anbieten, mit denen wir uns engagieren wollen. Indem wir die Bilder und Produktionselemente unserer zuvor geplanten Kapitel zusammenfassen und die etablierten Beziehungen zu lokalen Partnerk\u00fcnstler*innen, -organisationen und -gemeinschaften fortsetzen, entwickeln wir ein interaktives Objekt, das Partizipation erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"p2\"><span class=\"s2\">Pizza-Karton:<\/span><\/h3>\n<p class=\"p2\">Ein Pizzakarton wird mit einer digitalen Workshop Maschine gef\u00fcllt. Diese Box kann dann unter Einhaltung aller Hygienevorschriften zu jedem*r in der Stadt geliefert werden, der*die Lust auf partizipative Kunst unter jedweden Umst\u00e4nden m\u00f6glicher Covid-Restriktionen in Zukunft. So kann sozial engagierte Kunst weiterhin als systemrelevanter Kunst-Lieferservice sogar im Falle einer weiteren Quarant\u00e4ne praktiziert werden. Innerhalb einer halben Stunde wirst du in die Welt der unsichtbaren St\u00e4dte Innsbrucks eingef\u00fchrt und angeleitet deine Fantasie zur kreativen Transformation der Stadt durch Beschreibung, Kl\u00e4nge und Formen zu nutzen. Bestelle deinen partizipativen Kunstworkshop jetzt zu dir nach Hause f\u00fcr dich alleine, deine Familie, Gemeinschaft oder Freundesgruppe und nimm dein pers\u00f6nliches Stadtbild als ein Kapitel im metaphorischen Buch UNSICHTBARE ST\u00c4DTE INNSBRUCK auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"p2\"><span class=\"s2\">Prolog<\/span><\/h3>\n<p class=\"p2\"><span class=\"s2\">Mit Nicola di Croce (Heart of Noise Festival):<\/span><\/p>\n<p class=\"p2\">W\u00e4hrend ihrer gemeinsamen Residenz bei Magic Carpets Innsbruck haben der Klangk\u00fcnstler Nicola di Croce aus Venedig und Peter Lorenz vom Theater- und Performance-Kollektiv THE DOING GROUP am Projekt UNSICHTBARE ST\u00c4DTE INNSBRUCK gearbeitet. Sie haben mit lokalen B\u00fcrgern, K\u00fcnstlern, Organisationen und \u00f6ffentlichen R\u00e4umen interagiert, um partizipative Methoden und kollaborative Prozesse zu entwickeln, die es uns erm\u00f6glichen, die Vielfalt der klanglichen Realit\u00e4ten Innsbrucks h\u00f6rbar zu machen &#8211; auch in Zeiten einer globalen Pandemie. Die gesammelten Feldaufnahmen werden mit Glocken als klangliche Orientierungspunkte kombiniert, um urbane Resonanzen zu erforschen und eine vielschichtige Klangkarte der Stadt als metaphorisches Inhaltsverzeichnis der Unsichtbaren St\u00e4dte Innsbrucks zu erstellen. Diese ortsspezifische mehrkanal Klangperformance wird in Zusammenarbeit mit der lokalen Glockengie\u00dferei GRASSMAYER und openspace.innsbruck als Teil des Heart Of Noise Festivals am 2. Oktober realisiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"p2\"><span class=\"s2\">Epilog<\/span><\/h3>\n<p class=\"p2\"><span class=\"s2\">(Premierentage Innsbruck)<\/span>:<\/p>\n<p class=\"p2\">Alle Kapitel werden auf unserer Website dokumentiert und als Epilog werden die gesammelten Stadtbilder gemeinsam in Form einer mobilen Installation im \u00f6ffentlichen Raum in der Reichenau, dem Olympischen Dorf, Wilten und H\u00f6tting West ausgestellt. Als Teil der Premierentage Innsbruck, soll die mobile Installation dazu beitragen, die Wahrnehmung Innsbrucks durch kreative Aktivit\u00e4ten au\u00dferhalb des Stadtkerns zu dezentralisieren, und gleichzeitig auf auf die Vielfalt der Stadtbilder von UNSICHTBARE ST\u00c4DTE INNSBRUCK hinweisen. Ein pop-up Stadtmodell aus Pizzakartons beherbergt eine Vielzahl an fantasievollen Stadtbildern, die mit Hilfe von Eleni Palles zu kurzen Videos verarbeitet wurden. Diese kreativen Versionen von Innsbruck werden nun r\u00e4umlich miteinander in einem Dialog gegen\u00fcbergestellt, um die Identit\u00e4t von Innsbruck diskursiv zu begreifen und gemeinsam zu verhandeln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"p7\">Peter Lorenz<\/h3>\n<p class=\"p7\">arbeitete bereits w\u00e4hrend seinem Studium der angewandten Theaterwissenschaften in Glasgow als Regieassistent in Schauspiel und Oper (u.a. Scottish Opera, Vancouver Opera, Oper K\u00f6ln, Theater St. Gallen, Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und Bayreuther Festspiele). Zudem entwickelte der junge Tiroler Regisseur und Theatermacher eigene Inszenierungen und experimentelle Performances in \u00d6sterreich, Deutschland, Gro\u00dfbritannien sowie Bosnien und Herzegowina, wo er 2012 das Street Arts Festival Mostar mitbegr\u00fcndete. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen zeitgen\u00f6ssischem Theater, Klangperformances und r\u00e4umlichen Installationen. 2017 adaptierte er Elfriede Jelineks BAMBILAND als ein-Frau-Performance am James Arnott Theatre in Glasgow, und 2018 inszenierte er Gerhild Steinbuchs HERR MIT SONNENBRILLE am Theater diemonopol in Innsbruck, wo er auch seine Solo-Choreografie TIME DUST aus den Ruinen von Mostar f\u00fcr die \u00d6sterreich Premiere neu entwickelte. Zuletzt entwarf er die Kost\u00fcme und das B\u00fchnenbild f\u00fcr die Urauff\u00fchrung von Christian Spitzenstaetters Oper STILLHANG bei den Tiroler Festspielen in Erl, die mit dem \u00f6sterreichischen Musiktheaterpreis ausgezeichnet wurde. 2020 f\u00fchrte Peter Regie bei der Schottisch-Kanadischen Koproduktion MORAG YOU\u2019RE A LONG TIME DEID und erhielt ein Arbeitstipendium vom Land Tirol um ein neues Theaterst\u00fcck zu schreiben.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.peterlorenz.at\">www.peterlorenz.at<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"p2\">Nicola di Croce<\/h3>\n<p class=\"p2\">( Vorgeschlagen von der Magic Carpets Partnerorgaisation Latitudo aus Rom)<b> <\/b>ist Architekt, Musiker, Klangk\u00fcnstler und Wissenschaftler, dessen Forschungen zwischen Stadtplanung und Sound Studies angesiedelt sind. Seine Auseinandersetzung richtet sich auf kollaborative und partizipatorische Ans\u00e4tze zur Analyse und Gestaltung neuer Stadtpolitiken. Er entwickelt praxisbezogene Techniken, indem er Methoden der Sound Studies mit Klangkunst verbindet. Nicolas Arbeit besteht aus aktivem und kritischem Zuh\u00f6ren urbaner Klangwelten, die ihm als Wissenstr\u00e4ger zum Verstehen st\u00e4dtischer Probleme und der Erforschung neuer Wege zur Regeneration, partizipatorischer Entscheidungsprozesse und lokaler Entwicklungen dienen. Er promovierte in Regionalplanung und Politik und ist derzeit Postdoktorand und Forschungsstipendiat an der Iuav-Universit\u00e4t in Venedig.<\/p>\n<p class=\"p2\"><a href=\"https:\/\/nicoladicroce.cargo.site\/\">https:\/\/nicoladicroce.cargo.site\/<\/a><\/p>\n<p class=\"p2\"><a href=\"https:\/\/www.latitudo.net\/art-projects\/\">https:\/\/www.latitudo.net\/art-projects\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"p2\">Philipp Schwaderer &amp; Jan Contala<\/h3>\n<p class=\"p2\">sind Architekturstudenten und Designer, sie leben und arbeiten in Innsbruck. Ihr Fachgebiet ist das experimentelle Generieren von Formen wobei sie sich auf neuartige Technologien spezialisiert haben. So erforschen sie m\u00f6gliche Anwendungsbereiche f\u00fcr Robotik in der Architektur und konzipieren k\u00fcnstlerische Installationen zu den Dialogen digital-analog und virtuell-real. Ihre Arbeiten wurden auf der Ars Elektronica 2018 und im F\u00f6rderungsprogramm Vorbrenner2020 des freien Theaters Innsbruck ausgestellt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"p2\">Stefan Rasberger<\/h3>\n<p class=\"p2\">&#8211;<b>\u00a0<\/b>Grafikdesigner und Fotograf, geboren 1981 in Rum, absolvierte die Werbe-Design-Akademie und studierte Kunstgeschichte (Mag.phil) in Innsbruck. Seit 2003 selbstst\u00e4ndig als Grafikdesigner t\u00e4tig. 2012 er\u00f6ffnet er zusammen mit seiner Frau Johanna ein kleines Grafikb\u00fcro mit den Schwerpunkten Buch-\/Kataloggestaltung und Piktogramm-entwicklung. Kleines Side project (auch gemeinsam mit Johanna): Der Foodblog <span class=\"s3\">republiknomnom.com<\/span>. Stefans gro\u00dfe Leidenschaft neben dem Grafikdesign liegt in der Architekturfotografie. K\u00fcnstlerische Fotoarbeiten findet man auf instagram: stadtbild.innsbruck<\/p>\n<p class=\"p2\"><a href=\"https:\/\/www.labsal.at\">www.labsal.at<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"p7\">Eleni Palles<\/h3>\n<p class=\"p7\">arbeitet mit Architekturb\u00fcros und Theatern zusammen, nimmt an Designwettbewerben teil, stellt ihre Werke aus, redigiert und gestaltet Drucksachen, ver\u00f6ffentlicht Texte in Zeitschriften und lehrt. Sie ist inspiriert von urbanen Stoffen, vagem Terrain, \u00dcbergangslandschaften, fr\u00fchen Maschinen, urbanen und sozialen Utopien. Im Mittelpunkt ihrer kreativen Praxis stehen Installationen mit starkem architektonischen Charakter. R\u00e4ume, in denen sich die Zeit verlangsamt und ver\u00e4ndert, so dass fiktionale und historische Erz\u00e4hlungen mit der eigenen Erfahrung und Erinnerung des Betrachters verschmelzen. Als Umgebungen beziehen sie den Betrachter sowohl physisch als auch psychisch ein und f\u00f6rdern Bewusstseinsverschiebungen durch die verg\u00e4ngliche Welten, die sie schaffen. Derzeit lehrt sie am Institut f\u00fcr Architekturtheorie der Universit\u00e4t Innsbruck, w\u00e4hrend sie an ihrem Doktorat arbeitet.<br \/>\nhttps:\/\/elenipalles.com<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"p2\">ludwig technique<\/h3>\n<p class=\"p2\">(auch bekannt als Johannes Payr) ist crossmedialer Konzept- und Performancek\u00fcnstler. Er bezeichnet sich selbst als &#8222;medienagnostischer Universaldilettanten&#8220;, der im Allgemeinen in sehr unterschiedlichen Branchen arbeitet: von Softwareentwicklung \u00fcber ganz normale Baustellen bis hin zu Theaterproduktionen (sowohl auf als auch hinter der B\u00fchne). Eine Unterscheidung zwischen &#8222;Kunst&#8220; und &#8222;Arbeit&#8220; ist f\u00fcr ihn daher laut eigener Aussage &#8222;eigentlich nicht m\u00f6glich&#8220;, er bevorzugt einen ganzheitlichen Zugang zum Leben, dem Universum und dem ganzen Rest.Thematisch arbeitet er h\u00e4ufig mit Rekursiven Systemen (z.B. Feedbackschleifen), wie auch der menschliche K\u00f6rper und das Zentrale Nervensystem eines ist. Zur Zeit besch\u00e4ftigt er sich vor allem mit Handlung und Wahrnehmung im Kontext von R\u00e4umlichkeit und Gesellschaft. &#8222;F\u00fcr mich ist Kunst eine M\u00f6glichkeit, die Grenzen der kollektiven Wahrnehmung zu verschieben, und damit Ausdruck des menschlichen Forschungsdrangs, quasi Wissenschaft.&#8220;<\/p>\n<p class=\"p2\"><a href=\"https:\/\/www.ludwigtechnique.net\/\">https:\/\/www.ludwigtechnique.net\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"p7\">The Doing Group<\/h3>\n<p class=\"p7\">ist ein internationales Performance Kollektiv, das 2015 in Glasgow von sechs Theaterschaffenden gegr\u00fcndet wurde, die nun zwischen Gro\u00dfbritannien, Finnland, den USA, Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz verteilt leben und arbeiten. Die gemeinsame Faszination am st\u00e4ndigen Hinterfragen durch performatives Schaffen bringt uns aus verschiedenen Hintergr\u00fcnden von Stra\u00dfentheater, Tanz, Clowning, Theaterwissenschaft, Oper, Devising, Dramaturgie, B\u00fchnenbild und Regie zusammen. So formen wir ein starkes Team mit vielseitigen F\u00e4higkeiten und Erfahrungen, das stets versucht, neue Performance-Formate zu entwickeln. Dabei haben wir uns bereits erfolgreich mit den Themen urbaner \u00d6kologie (Rain Is Liquid Sunshine, 2016-18), globaler Arbeit (Elsewheres, 2017), Mythos (A Home For Nessie, 2017), Energie ([un]physical things, 2017) und spekulativer Zukunft (Future Currents, 2018) auseinandergesetzt, die unter anderem im James Arnos Theatre, dem Centre for Contemporary Arts und Tramway in Glasgow sowie in Temporary in Helsinki pr\u00e4sentiert wurden.<\/p>\n<p class=\"p7\"><a href=\"https:\/\/www.thedoinggroup.com\">thedoinggroup.com<\/a><\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3 class=\"p2\">Magic Carpets &#8211; Creative Europe platform 2017-2021<\/h3>\n<p class=\"p2\">MAGIC CARPETS ist ein vierj\u00e4hriges internationales Programm zur F\u00f6rderung aufstrebender K\u00fcnstler*innen aller Sparten. Das Projekt wird im Rahmen von \u201eKreatives Europa\u201c der EU-Kommission unterst\u00fctzt und erm\u00f6glicht K\u00fcnstler*innen Auslandsaufenthalte in ganz Europa. Prim\u00e4res Ziel dieses \u201eArtist in Residence\u201c Programms ist die Etablierung einer Plattform zum Austausch von Talenten. Die zur Residency geladenen K\u00fcnstler*innen werden von den zahlreichen Partnerinstitutionen ins kulturelle Geschehen der jeweiligen Gaststadt involviert. Ihre Ideen und Expertise erm\u00f6glichen eine Synthese lokaler und globaler Perspektiven auf die Wirklichkeit. Die dabei entstehenden Kunstwerke werden zum Vehikel von Begegnung und Austausch, um aktuelle Diskurse anzutreiben.<\/p>\n<p class=\"p2\">Am Projekt Magic Carpets sind insgesamt 15 Kultur- und Kunsteinrichtungen aus EU-Mitgliedsl\u00e4ndern, sowie EU-Beitrittskandidaten beteiligt. \u00d6sterreich ist von der Initiative \u201eopenspace.innsbruck \u2013 Verein zur F\u00f6rderung der Alltagskultur\u201c seit 2018 im Projekt vertreten. Die internationalen Partnerinstitutionen sind: EVA International (Limerick, Irland), Folkestone Fringe (Folkestone, Gro\u00dfbritannien), Ideias Emergentes &#8211; Imerge (Porto, Portugal), LAB 852 (Zagreb,Kroatien), Latitudo S.r.l. (Rom, Italien), META Kulturstiftung (Bukarest, Rum\u00e4nien), Neues Theaterinstitut Lettlands (Riga, Lettland), Novo KulturnoNaselje (Novi Sad, Serbien), Prag Biennale (Prag, Tschechische Republik),\u00a0Tbilisi Photo\u00a0Festival (Tiflis, Georgien), KUNSTrePUBLIKe. V. \/ ZK \/ U (Berlin, Deutschland),\u00a0Jam Factory Art Center (Lviv, Ukraine), Trempolino (Nantes, Frankreich),\u00a0Kaunas Biennale (Kaunas, Litauen), openspace.uinnsbruck (Innsbruck, \u00d6sterreich).<\/p>\n<p class=\"p2\"><a href=\"https:\/\/magiccarpets.eu\/\">https:\/\/magiccarpets.eu\/<\/a><\/p>\n<p class=\"p2\"><a href=\"https:\/\/openspace-innsbruck.com\/\">https:\/\/openspace-innsbruck.com\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"p10\">Kontakt<\/h3>\n<p class=\"p10\">Danijela Oberhofer Tonkovic<\/p>\n<p class=\"p10\">openspace.innsbruck<\/p>\n<p class=\"p10\"><span class=\"s2\">danijela.tonkovic\u00a9gmail.com<\/span><\/p>\n<p class=\"p10\">+436769418881<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir alle leben unsere eigenen Realit\u00e4ten von Innsbruck. Das prozessorientierte Performance Projekt UNSICHTBARE ST\u00c4DTE INNSBRUCK erforscht, dokumentiert und diskutiert eine Vielzahl an gelebten Perspektiven und unsichtbaren Stadtversionen. 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